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Ausflug der Sängerinnen

CHORissimA reist nach München

Unsere Reise startete mit einer Überraschung: Wenn man mit der Deutschen Bahn unterwegs ist, muss man auf einiges gefasst sein. Unser Zug samt 21 reservierten Plätzen fiel komplett aus. Zum Glück haben wir das bereits zwei Tage vor Reiseantritt mitbekommen. Und so konnten wir uns in einen anderen Zug umbuchen und neue Plätze reservieren. So saßen wir in kleineren Gruppen zusammen und traten erwartungsvoll unsere Reise an.


Wir kamen am Freitag kurz nach der Mittagszeit bei schönstem Sommerwetter in München an. Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir das gebuchte Hotel. Zum Glück waren unsere Zimmer schon fertig, sodass wir direkt einchecken konnten.

 Nach einer kurzen Pause ging es  weiter in Richtung Viktualienmarkt. Dort nahmen wir an einer kulinarischen Führung teil. Der Hinweise des Veranstalters, „hungrig“ zu erscheinen erscheinen war in der Tat wichtig. Es ging mit einer Leberkässemmel los und weiter mit verschiedenen Pestos, Antipasti und Smoothies. Es gab verschiedene Käsesorten zum Probieren und zum Abschluss ein feines Eis. Alles hat sehr gut geschmeckt, und nebenbei erzählte unser Führer einiges über den Viktualienmarkt und die Stadt München. Mit vollem Bauch haben wir den nächsten Biergarten aufgesucht und uns das gute bayerische Bier schmecken lassen. Hunger hatten wir nach der Führung keinen mehr – aber Durst …


Am Samstag haben wir zunächst das herrliche Frühstück im Hotel genossen. In einem extra für uns reservierten Raum sind wir gemeinsam in den Tag gestartet. Nach dem Frühstück haben wir uns im Hotel auf unser Kirchehopping vorbereitet, und dann sind wir in die Stadt losgezogen. Für unser „Kirchenhopping“ haben wir direkt im Zentrum eine große Anzahl von Kirchen ausgedeutet. Gestartet sind wir zunächst in der Bürgersaalkirche, anschließend sind wir zu St. Michael weitergezogen.

Vier Lieder haben wir für das Hopping einstudiert. Neben dem „Irischen Segen“ haben wir uns sehr für „The storm is passing over“ begeistert. Der Gospel klingt in einer Kirche unglaublich, das bereitet Gänsehaut.  Auch im Dom zu Unserer Lieben Frau (Frauenkirche) haben wir gesungen. Alle Touristen waren sehr überrascht und haben sich über die musikalische Einlage gefreut. Viel Applaus bekamen wir auch, als wir vor der Frauenkirche am Brunnen „This Little Light of Mine“ gesungen haben. Manche Sängerinnen haben dabei sogar im Brunnen gestanden. Unser Publikum war begeistert, einzelne sind uns gar in die nächste Kirche gefolgt.

Nach einer kleinen Pause im Augustiner haben wir unser Hopping kurz unterbrochen, um dem Glockenspiel am Rathaus beizuwohnen, das pünktlich um 12 Uhr begonnen hat.  Dann ging es weiter nach St. Peter zum Singen. Hier haben wir den gesanglich besten Aufrtitt absolviert. Wir haben uns von Kirche zu Kirche gesteigert. Und – wenn es am schönsten ist, soll man aufhören… das sollten uns wohl die verschlossenen Türen der Asamkrche mitteilen. Nach einem gemeinsamen Lied in der Fußgängerzone haben wir in Kleingruppen die Stadt erkundet.


Den Abend haben wir im Augustiner-Keller verbracht und uns die bayerischen Köstlichkeiten schmecken lassen.


Erst am Sonntagnachmittag war die Rückreise geplant. Und so hatten wir nach dem Frühstück und Auschecken noch Gelegenheit, uns etwas anzuschauen. Manche Frauen sind in die Alte Pinakothek gegangen, um sich die Werke der alten Meister anzusehen. Andere haben sich auf den Weg in den Englischen Garten gemacht. Dort herrschte an einem Sonntagvormittag ein buntes Treiben.


Mittags kamen dann alle wieder zusammen, um gemeinsam die Heimfahrt anzutreten. Müde und voller Eindrücke haben wir Baden-Baden pünktlich wieder erreicht.